Rezeptdatenbank
Freitag, 12. Dezember 2014
Hähnchen mit Ananas und Paprika (chinesisch)

1 Hähnchen, küchenfertig
3 EL Sojasauce, hell
1 EL Sherry, süsser oder Reiswein
1 TL Ingwerpulver
1 TL Zucker
1 Prise Salz
150 g Ananas (aus der Dose)
1 Zehe Knoblauch
2 EL Öl (Sesamöl)
3 EL Ananassaft
1 Paprikaschote, rot
1 EL Speisestärke
6 EL Essig
6 EL Zucker
4 EL Tomatenketchup
1 Spritzer Tabasco
Salz

Das Hähnchen waschen und trockentupfen.
Aus der Sojasauce, dem Sherry, dem Ingwerpulver, dem Zucker und einer Prise Salz eine Marinade zubereiten, das Hähnchen damit einreiben und 1 Stunde ziehen lassen.

Die Ananas abtropfen lassen, etwas Saft auffangen und beiseite stellen. Die Knoblauchzehe schälen un in feine Scheibchen schneiden (oder fein würfeln). 1 EL Sesamöl im Wok erhitzen und den Knoblauch darin anbraten, mit etwas Ananassaft aufgiessen. Das Hähnchen hineingeben und von allen Seiten ca. 40 Minuten schön braun braten, dabei immer wieder wenden. Das Hähnchen herausnehmen, in Portionsstücke zerlegen und warm stellen. Die Paprikaschote waschen, halbieren, die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden
Für die Sauce den Essig, den Zucker und das Ketchup verrühren und mit der Tabascosauce und etwas Salz abschmecken.

1 EL Sesamöl im Wok erhitzen, die Paprikawürfel hineingeben und scharf anbraten, die süss-saure Sauce hinzufügen und 3 Minuten in der Pfanne rühren.

Die Speisestärke mit dem Ananassaft glatt rühren und zu den Paprikawürfeln geben, aufkochen lassen, bis die Sauce dick wird. Die Ananasstücke dazugeben, nochmals unter Rühren erhitzen und die Sauce über die auf einer Platte angerichteten Hähnchenteile giessen.
Das Ganze schmeckt auch hervorragend mit in Streifen geschnittener Hähnchenbrust, der Zeitaufwand ist dann nur nicht so hoch.

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Gebratener Reis, chinesisch

2 Beutel Reis (Langkornreis, Weiß-Wild )
400 g Hähnchenbrustfilet
6 EL Sojasauce
250 g Champignons
1 Paprikaschote, grün
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Ingwer, frisch geriebener
4 EL Sherry, trockener
Salz und Pfeffer, schwarzen
etwas Öl

Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Reis etwa 20 Minuten bissfest garen. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und schräg in feine Streifen schneiden. Mit der Sojasauce marinieren und kalt stellen.
Die Champignons mit einem Tuch abreiben und in Scheiben schneiden. Die Paprikaschote vierteln, von Samen befreien und grob würfeln. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.
Die Hähnchenstreifen aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen, die Sojasauce auffangen. Öl im Wok/Pfanne erhitzen und das Fleisch darin 5 Minuten anbraten. Herausnehmen und warm stellen. Neues Öl erhitzen und das Gemüse darin bei starker Hitze und unter ständiger Bewegung 3 Minuten braten. Ingwer und Sherry sowie die abgetropfte Sojasoße dazugeben. Den Reis und die Hähnchenstreifen unterheben, salzen und pfeffern - voila!

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Gebratene Curry - Nudeln mit Pute

5 cl Sherry, trocken (Fino)
3 EL Sojasauce
4 TL Curry
1 TL Speisestärke
1 TL Rohrzucker, brauner
400 g Putenbrust
2 Lauchzwiebeln
200 g Möhren
200 g Erbsen, TK
Salz
250 g chinesische Eiernudeln
6 EL Öl

Sherry mit 2 EL Sojasauce, 1 TL Curry, Stärke und Zucker verrühren. Putenbrust abreiben, in 1 cm dicke Streifen teilen und in der Marinade 30 Minuten ziehen lassen.
Lauchzwiebeln putzen, Möhren schälen und beides in feine Scheiben schneiden. Erbsen antauen lassen. Nudeln nach Packungsaufschrift in mit 2 TL Curry gewürztem Salzwasser garen.
Gemüse im Wok 3 EL Öl anbraten, salzen und mit übrigem Curry und restlicher Sojasauce bissfest dünsten. Nudeln abtropfen lassen, darin anbraten, würzen und warm stellen.
Fleisch trocken tupfen und im übrigen Öl in 30 Sekunden scharf anbraten, würzen und auf den Nudeln anrichten.

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Chinesische Wokpfanne

4 Putenschnitzel
1 Dose Pilze
2 Stangen Lauch
1 Paprikaschote, gelbe
1 Paprikaschote, rote
1 Zehe Knoblauch
1 Dose Bohnen (Mungobohnen)
1 Dose Sojasprossen Ingwer, gemahlen
5 EL Sojasauce
1 Pck. Bratensaft
1 Dose Schmand
1 Peperoni, getrocknete
Öl
Salz und Pfeffer
Wein
Saucenbinder

Marinade: Putenfleisch in Würfel schneiden. In Öl, Soßenbinder, Ingwer, Salz, Pfeffer, Knoblauch einlegen und eine Std. in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung: Pilze in Pfeffer und Öl anbraten. Lauch und Paprika waschen und in Streifen schneiden. Zu den Pilzen geben und scharf anbraten. Fleisch, Sojasprossen, Mungobohnen nach ein paar Minuten dazu geben. Alles circa 15 Minuten köcheln lassen. Mit Wein und Sojasoße ablöschen und je nach Konsistenz Wasser dazu geben. Das ganze circa eine halbe Std. köcheln lassen. Danach noch die Bratensoße und ein wenig Schmand dazu geben. Nudeln, Reis oder Weisbrot schmeckt sehr gut dazu.

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Chinesische Reispfanne

200 g Reis (Langkornreis)
25 g Mu-Err-Pilze
1 Paprikaschote, rot
1 Paprikaschote, grün
200 g Sojabohnen - Keimlinge
1 Glas Bambussprossen
600 g Hühnerbrüste
1/4 Liter Hühnerbrühe
1/8 Liter Wein, weiß
2 EL Sojasauce
300 g Erbsen
Öl
Pfeffer, weißer
Worcestersauce
Austernsauce

Reis in reichlich kochendem Salzwasser garen. Pilze in warmem Wasser einweichen. Paprika putzen, waschen und in Streifen schneiden. Bambus abtropfen lassen. Hühnerfleisch in dünne Scheiben schneiden. Öl im Wok erhitzen, Hähnchenbrust darin anbraten. Paprika und Bambus zugeben und kurz mit andünsten. Mit Brühe, Wein und Sojasoße ablöschen. Pilze, Bohnen und Erbsen zufügen und alles 5 Minuten dünsten. Reis auf einem Sieb abtropfen lassen und mit dem Gemüse mischen. Alles mit Salz, Pfeffer und Worcestersoße und Austernsoße abschmecken.

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Chicken Wings, chinesisch

2 Personen

750 g Hähnchenflügel (Chicken Wings)
1 Scheibe Ingwer, frischen
2 Chilischoten, getrocknete
1 EL Zucker
1 Stück Anis (Sternanis)
1 Stück Zimt, ganz
Sojasauce, dunkle (chinesische)
Salz
Pfeffer

Die gewaschenen und abgetrockneten Chicken Wings entweder mit einem scharfen Messer am Knorpelgelenk halbieren oder mit einem Beil in drei Stücke hacken. In einem Wok etwas Öl heiß werden lassen, den Ingwer hinzugeben und kurz anbraten. Die Chicken Wings hinzugeben und anbraten. Salzen und pfeffern (nicht zuviel Salz, da ja noch Sojasauce hinzukommt). Danach die Chilischoten grob zerkleinern und kurz mitbraten. Schließlich den Zucker zu den Chicken Wings geben, gut vermengen und noch ein wenig mitbrutzeln lassen. Der Zucker sollte nicht braun werden. Das ganze mit einem guten Schuss (oder auch zwei :)) dunkler Sojasauce ablöschen und mit Wasser soweit aufgießen, dass die Chicken Wings nicht ganz von Flüssigkeit bedeckt sind. Eine Zimtstange und ein Stück Sternanis hinzugeben und alles ca. 30 min. vor sich hinköcheln lassen. Dabei hin und wieder umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Das Fleisch der Chicken Wings sollte sich recht leicht vom Knochen lösen lassen, dann sind sie gut. Mit der Schärfe muss man sehen, wie viel man verträgt. Ich habe immer etwas weniger Chili genommen und am Ende mit einer chinesischen Chilipaste nachgeschärft. Als Variante kann man auch noch einige getrocknete Shii Take Pilze mitköcheln lassen.
Die Chicken Wings schmecken gut als Beilage zu einem anderen chinesischen Gericht oder als Hauptgericht mit Reis. Dieses Rezept sollte man unbedingt mal ausprobieren!

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Buntes Hühnerfleisch

500 g Hühnerfleisch
1 Tasse tiefgefrorene Erbsen
1 Tasse Champignons aus der Dose
1 Möhre
1 Tasse eingeweichte chinesische Pilze
1 Eiweiß
Salz, Pfeffer, Zucker
Maisstärke
1 Stück Ingwer
1 Frühlingszwiebel
1 Tasse Brühe

Das Fleisch kreuzförmig einritzen und dann in feine Streifen schneiden, mit 1 Eiweiß, etwas Salz, 1 El. Zucker, 1 EL. Maisstärke in Wasser angerührt vermischen und etwas durchziehen lassen.
Die Champignons und die Möhren in kleine Stücke schneiden. Frühlingszwiebel und Ingwer in feine Streifen schneiden, Das Fleisch in einem Topf in Öl fritieren und auf einem Sieb abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebel und den Ingwer anbraten. Champignons, Möhre, Erbsen und chinesische Pilze zugeben und etwas schmoren lassen. 3 El. Brühe, je eine Prise Salz, Zucker und Pfeffer zugeben. Eventuell mit in Wasser angerührter Maisstärke abbinden.

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Veilchensirup

auch zum Verschenken!
Sammeln Sie Veilchenblüten und bereiten Sie daraus Veilchensirup. Wie er zubereitet wird, erfahren Sie im nachfolgenden Rezept.
Ein Fläschchen davon können Sie sicher entbehren. Verschenken Sie es zusammen mit einem Sträußchen Veilchen, und Sie werden Freude bereiten.

1 Handvoll Veilchen
500 g Zucker
Saft von 1 Zitrone

Von den Veilchen die blauen Blütenblätter abzupfen und in ein Porzellan- oder Steingutgefäß geben. Reichlich 1/2 Liter kochendes Wasser darüber gießen, das Gefäß fest zudecken und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag den Saft durch ein feines Tuch pressen. Den Zucker zufügen und langsam bei mäßiger Hitze heiß werden lassen, aber nicht kochen. Dabei die sich bildende Haut abschäumen. Den Zitronensaft zugießen, heiß in kleine vorgewärmte Flaschen füllen und fest verschließen. Mit Veilchensirup
1 Süßspeisen und Getränke aromatisieren.

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Vanillejoghurt

1 Vanillepudding
1/2 l Milch
Zucker nach Anweisung
1 Flasche Joghurt, natur

Pudding nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Dann den Joghurt
dazugeben und mit einem Schneebesen aufschlagen. Nach Geschmack noch
etwas süßen. In Gläser füllen und mit Früchten garnieren.

Quelle
Neue Milch- und Eiertips, Verlag die Frau, 1967

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Tomatenketchup

1 kg Tomaten
1 kg Zwiebeln
2 Gläser Essig
2 EL milder Senf
500 g brauner Zucker
1 EL Gewürzmischung aus Cayennepfeffer, Paprika und Muskat

Gemüse enthäuten, in dünne Scheiben schneiden und in einem Topf 30 Min. kochen lassen. Sorgfältig passieren und Essig, Senf und Zucker hinzufügen. Auf kleiner Flamme eindicken lassen. Mit Salz und den Gewürzen abschmecken. In saubere Flaschen oder Gläser füllen und luftdicht verschließen.

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Schmorgurken

2 große gelbe Schmorgurken (ersatzweise tun es auch normale Salatgurken)
Fett zum Braten
mageren Speck nach Geschmack
etwas Ketchup
Salz
Pfeffer
etwas Mehl

Gurken schälen, längs halbieren und die Kerne ausschälen. Dann vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden. In Fett mit magerem Speck anbraten, Wasser oder Brühe zugeben, etwas Ketchup nach Geschmack und mit Salz und Pfeffer würzen, gut durchkochen, zum Schluß die Sauce mit Mehl binden.
Anmerkung: Dazu passen Petersilienkartoffeln. Es ist ein sehr
preiswertes Gericht auch zu DDR-Zeiten gewesen, allerdings saisonbedingt,
denn frische Gurken waren im Winter \\\\"Bückware\\\\".
Man kann das Gericht auch mit Fleisch aufwerten, in dem man Buletten dazu reicht oder auch Hackbällchen anstatt des Specks mitschmort.

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Schmalzfleisch

Schmalzfleisch war nicht nur eine billige Variante eines Brotaufstriches, sondern konnte auch gut als Eintopfgrundlage verwendet werden! 1,5 kg Schweinebauch 30 g Salz 2 Lorbeerblätter je eine Msp. Thymian, Bohnenkraut, Pfeffer, Zimt- und Nelkenpulver 250 g Schweineschmalz Schweinebauch in feine Würfel schneiden, mit Salz und den Gewürzen mischen, zugedeckt 2 Stunden ziehen lassen. Dann alles bei milder Hitze ausbraten. Das Fett abgießen und beiseite stellen, Lorbeerblätter herausnehmen. Die Fleischstücke durch den Fleischwolf treiben, anschließend wieder mit dem Fett verrühren und in ein Gefäß füllen. Schweineschmalz auslassen und über das Fleisch gießen. Hält sich im Kühlschrank ca. 4 Wochen.

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Quarkl Handkäse aus Thüringen

Frischen Quark über Nacht gut abtropfen lassen. (Tuch in ein Sieb legen und den Quark hinein geben). Den trockenen Quark in einer Schüssel gut zerkrümeln, mit einem sauberen Tuch abdecken und einige Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Wenn sich eine weichliche, glasige Schicht gebildet hat, den Quark mit Salz und reichlich Kümmel kräftig durchkneten und kleine runde Käse formen. Diese werden nun auf ein gut gescheuertes Holzbrett gelegt und mit einem sauberen Tuch abgedeckt. Bei Zimmertemperatur stehen lassen und alle zwei Tage einmal kurz in Molke oder in dünnen Malzkaffee tauchen, danach immer wieder sorgfältig zudecken (Fliegen!!). Wenn sie anfangen, sich weichlich-schmierig anzufühlen, in einen Steintopf schichten, diesen gut zudecken und jetzt kühl stellen! Weiterhin alle zwei Tage einmal tauchen(!), bis sie "durch"sind.
Tipp: wenn kein Steintopf vorhanden ist, eignet sich auch ein Glas. Dieses sollte dann aber dunkel und kühl stehen.

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Quarkeis

125 g Quark
2 EL Zucker
1/4 l Sahne, steif geschlagen

Quark durch ein Sieb streichen und mit Zucker cremig rühren, dann
die geschlagene Sahne dazugeben und 2 bis 3 Stunden im
Gefrierschrank gefrieren lassen.

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Moppelei - Nutella-Ersatz

1 Tafel Blockschokolade (bitter)
1 Dose gezuckerte Kondensvollmilch (heute Milchmädchen)
1 Stück Butter
1 EL bitterer Kakao
1 TL Kaffee
1 größeren Topf
1 kleineren Topf

Den größeren Topf mit Wasser füllen, den kleineren Topf hineinstellen, Tafel Blockschokolade im kleinen Topf im Wasserbad schmelzen, Butterstück hinzu geben und zerlaufen lassen. Gezuckerte Kondensmilch in die cremige Masse schütten und unterrühren.
Bitteren Kakao und Kaffe hinzugeben und alles glatt rühren (Vorsicht, dass keine Klümpchen entstehen!)
Die cremige Masse in eine Schale gießen und im Kühlschrank erkalten
Lassen.
Anmerkung: Liebe Testperson, eigentlich war dieses Rezept als ein
Ersatz für Nutella, Naschi oder Nudossi gedacht. Nur stellten wir fest,
dass es wesentlich köstlicher ist, die Schüssel mit ausreichend
Teelöffeln zu spicken und die Kalorienbombe abends beim Fernsehen löffelweise zu verputzen. Also: Guten Appetit!

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Marinierter Gemüsepaprika

Wenn es im Sommer im Schrebergarten (vielleicht im selbstgebauten Gewächshaus aus alten Fenstern?) eine reichliche Paprikaernte gab, wollte man ja auch etwas für den Winter davon Haltbarmachen. Und das geht so: Gemüsepaprika, nicht zu große aber gleichmäßige Schoten, waschen, Deckel abschneiden, entkernen. Jede Schote mehrmals mit einer sauberen Stricknadel einstechen, damit der Würzsud besser einziehen kann. Paprika in große Gläser schichten und zwischen jede Lage Stückchen vom Meerrettich und/oder Zwiebelringe geben. Essigsud kochen: Auf 1 L Wasser 600 ml Essig, 20 g Salz und 40 g Zucker aufkochen, auskühlen lassen und dann über die Paprikaschoten gießen, bis alles richtig bedeckt ist. Die Gläser nur locker mit einem sauberen Tuch abdecken und 5 Tage in einen luftigen, kühlen Raum stellen. Danach mit Essigsud nachfüllen, fest verschließen und in einem kühlen, dunklen Raum lagern. Natürlich kann man auch den heißen Essigsud über die Schoten gießen und sofort die Gläser mit einem Schraubdeckel fest verschließen. Dann bleiben die Paprikaschoten aber nicht so knackig.

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Johannisbeersaft ohne Zucker

Waschen Sie die ausgereiften Beeren gründlich, aber schnell, damit
sie keinen Saft verlieren. Dann geben sie die Beeren in den
Entsafter. Den so gewonnenen Rohsaft kochen Sie mehrmals wallend
auf, füllen ihn sofort in heiße Flaschen und verschließen sie mit
Gummikappen.

Die zum Einfüllen vorgewärmten Flaschen werden auf ein heißes nasses
Tuch gestellt, damit sie nicht platzen. Die Flaschen werden bis 1 cm
unter den Rand gefüllt, die Vertiefung der Gummikappe wird noch
einmal fest in den Flaschenhals gedrückt.

Dieses Verfahren ist wirtschaftlich, dient der Gesundheit und der
Saft behält besser das feine Fruchtsäurearoma der Johannisbeeren.

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Johannisbeer-Apfelmarmelade

Sie brauchen für einen Teil Apfelmus zwei bis drei Teile
Johannisbeeren und für 1 Pfund der Fruchtmasse 375 g Zucker.
Die Äpfel zerschneiden Sie samt Schale und Kernhaus, kochen sie mit
etwas Wasser weich und rühren sie durch ein Sieb. Dieses Apfelmus
kochen Sie zusammen mit den Johannisbeeren, bis die Beeren platzen,
rühren den Brei durch ein Sieb und kochen ihn mit Zucker ungefähr 5
bis 10 min lang fertig. Die Marmelade füllen Sie sofort in
vorgewärmte, auf ein heißes Tuch gestellte Gläser und verschließen
sie mit Einmach-Zellglas.

Ja mein Opi hat noch dieses Johannisbeersaft gemacht, daran kann ich
mich noch gut erinnern. Der wurde dann mit Selter aufgefüllt und war
mächtig sauer.

Rezepte aus Du und Dein Garten von 1982

154 mal gelesen

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Glühweingelee

600 ml Rotwein, trocken
150 ml Orangensaft, frisch gepresst, ohne Zucker!!
2 cl Rum
800 g brauner Zucker
Saft einer halben Zitrone
3 Beutel Glühweingewürz (sehen aus wie Teebeutel)
1 Beutel Gelfix, Gelapekt oder Pektin (für ca. 700 - 800 ml Saft)

Den Wein erhitzen, vom Feuer nehmen und das Glühweingewürz darin 10 Min. ziehen lassen, herausnehmen. Orangensaft, Zitronensaft und den Rum dazu. Außerdem das Gelfix, mit 2 EL von dem Zucker gut vermischt. Sprudelnd kochen lassen und dann langsam den restlichen Zucker einrieseln lassen. 3 - 4 Min. sprudelnd kochen lassen, dabei ständig rühren.
Tipp: Großen Topf nehmen, da das Gelee sehr aufschäumt.
In Twist-off-
Gläsern füllen, sofort verschließen!

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Eingelegter Harzer-Käse

2 Rollen (a 250 g) Harzer Käse
1 Teel. Wacholderbeeren
1 Essl. Eingelegter grüner Pfeffer
1 Teel. Kümmel
1/2 Ltr. Sonnenblumenöl

Käse in Stücke teilen, zusammen mit den Würzzutaten in ein Glas
schichten und es mit so viel Öl auffüllen, daß der Käse vollständig
bedeckt ist. das Glas gut verschließen. Mindestens 1 Tag durchziehen
lassen.

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